Der Online Handel boomt, stationäre Geschäfte verlieren Marktanteile. Für viele Branchen ist ein Online Shop unverzichtbar, für viele Geschäfte ein wichtiger Kanal, um ihre Verkäufe im Sinne von Multi Channel zu optimieren. Es gibt unzählige Tools auf dem Markt, die es heute aus technischer Sicht einfach machen, einen Shop einzurichten. Swiss21 bietet mit 21.Commerce ebenfalls eine überzeugende Applikation, um Online Shops einzurichten und zu betreiben. Wir schauen heute aber vor allem strategische Fragen an, um einen Shop zu planen und umzusetzen.

 

Das sagt die Statistik

Der stationäre Detailhandel stagniert, Shopping Center verlieren weiter, Online Shops legen stark zu. So lässt sich das Jahr 2018 aus Sicht des Detailhandels kurz zusammenfassen. Vor allem die Top 10 der Online Shops der Schweiz schwingen mit einem Wachstum von 17.2% auf knapp CHF 4.3 Mia. Umsatz oben aus. Auffällig bei den erfolgreichen Online Shops sind die beiden chinesischen Shops aliexpress.com und Wish, die 2018 69 resp. 54 Prozent zugelegt haben. Trotz der sehr starken ausländischen Konkurrenz aus China sowie Amazon und Zalando befinden sich unter den Top 10 auch sechs Shops Schweizer Ursprungs. Allen voran Digitec/Galaxus der Migros als Nummer 1 mit einem Umsatz von CHF 950 Mio. und einem Wachstum von 14% in 2018. Das Gesamtvolumen des Online Handels lag bei 9.5 Mia. Franken, das sind 10% mehr als 2017.

Neben all der starken Konkurrenz gibt es bestimmt Platz für kleinere Schweizer Unternehmen, um sich ein Stück des Online Kuchens abzuschneiden. Was es dafür braucht, ist Strategie und Planung.

Die Technik ist da, die Strategie auch?

Die meisten Unternehmen haben ihre eigene Website und eine passende Domain dazu. Darunter lässt sich dann relativ einfach und nahe am eigenen Web-Auftritt ein Online Shop integrieren. Dazu gibt es für alle gängigen CMS auch die nötigen Plugins, um einen Shop relativ einfach zu installieren. Damit hat man die technische Basis geschaffen, um einen Online Shop zu betreiben. Nur bleiben nach wie vor sehr viele Schnittstellen zu prüfen und einzurichten und an viele weitere Dinge zu denken: Wie können die Kunden online bezahlen? Ist eine Integration in die Buchhaltung möglich? Wie organisieren wir den Artikel- und Kundenstamm im Shop und lässt sich auch die Logistik einfach an den Shop anbinden? Die Antwort lautet hier oft nein. Da bietet sich ein integriertes System wie Swiss21.org an, bei dem sich alle diese Fragen mit einem Ja beantworten lassen. Wir wollen hier nun aber unabhängig von der Lösung, die Sie wählen, weitere wichtige Punkte der Strategie und Planung aufnehmen.

Technologie

Eine wichtige Frage ist, reicht für Ihren Shop ein Plugin zu Ihrem CMS oder brauchen Sie eine komplette Shop-Software dafür? Je nachdem fallen unterschiedliche Kosten dafür an. Je nach Lösung einmalig oder auch regelmässig als Lizenzgebühren. Um die Frage nach der Software beantworten zu können, ist es ratsam ein Pflichtenheft zu erstellen. Damit ist klar, welche Funktionen und Schnittstellen die Software haben muss. Als nächste Frage gilt es zu klären, ob Ihr Internet-Provider Shop-Lösungen anbietet und das Hosting mit einem Shop Zusatzkosten verursacht.

Zielgruppen und Design

Wen sprechen Sie mit Ihrem Shop an? Ist es Ihre gesamte Kundschaft, die in Ihrem neuen Online Shop einkaufen soll oder ist es nur ein bestimmtes Teil-Segment von Produkten, weil es beispielsweise weniger beratungsintensiv ist oder aus anderen Gründen gut online verkauft werden kann? Oder wollen Sie damit ganz neue Kundensegmente erschliessen und auch international verkaufen? Je nach Zielgruppe gibt es daraus andere Anforderungen an die Gestaltung des Shops. Ganz grundsätzlich gilt es zu klären, wie einfach sich mit der Shop-Lösung eigene Designs integrieren lassen, damit sich Ihre Kunden nicht nur auf Ihrer Website, sondern auch in Ihrem Shop zuhause fühlen und Ihre Firma sofort wiedererkennen. Das Look & Feel soll der Kundin und dem Kunden sofort zeigen, dass Sie es nach wie vor mit derselben Firma zu tun haben. Damit ist das Corporate Design und auch die Markenwahrnehmung durchgängig. Bei den Zielgruppen sollten Sie auch berücksichtigen, wie viele Sprachregionen Sie beliefern möchten. Gerade in der Schweiz muss man einen Web-Shop schnell mehrsprachig aufbauen und damit auch die Artikel pflegen.

Eine Content-Strategie für Produkte

Verkaufen Sie Lebensmittel online, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen sollten? Oder andere Produkte, bei der die Ästhetik eine wichtige Rolle spielt? Dann müssen bei der Planung von Text und Bild ganz andere Massstäbe gelten, wie wenn Produkte technisch reduziert angepriesen werden können. Brauchen Ihre Produkte einen speziell geschulten Fotografen und Texter, um im rechten Licht zu erscheinen? Bestimmte Artikel lassen sich besser verkaufen, wenn es dazu eine 360-Grad-Visualisierung oder ein kurzes Video gibt. Dies sind Dinge, die die Kosten für einen Online Shop schnell in die Höhe schnellen lassen.

Neben vielen anderen Dingen spielen die Beschreibung und Bebilderung von Artikeln eine zentrale Rolle bei der Vermarktung in Online Shops. Nicht nur, was das Erlebnis der Kundinnen und Kunden anbelangt, sondern auch die Optimierung für Suchmaschinen. Für beides ist es wichtig, ein Konzept für die Inhalte zu haben.

Bezahlmöglichkeiten

Wenn die Besucher Ihres Shops ein Produkt für gut befunden haben, wie fahren sie fort? Die Shop-Software wird Ihre Kunden durch den Verkaufsprozess führen – bis es um die Bezahlung geht. Ist Kaufen auf Rechnung möglich, Vorauskasse, Kreditkarten, Paypal oder sogar Blockchain? Hier haben Sie erneut eine Lösung und Schnittstelle mit verschiedenen Partnern zu finden. Zudem stellt sich die Frage, ist ein Kauf nur mit einem Nutzerkonto im Shop möglich oder auch als Gast?

Damit Kunden den online Weg finden

Bisher sind wir davon ausgegangen, dass potentielle Kunden Ihren Shop finden. Doch auch hier gibt es verschiedene Fragen zu klären, wie Kunden den Weg in den Shop finden. Setzen Sie auf Google Shopping oder doch lieber auf Google Ads oder Google Display-Werbung? Oder bewegt sich die Zielgruppe vor allem auf Social Media-Kanälen wie Facebook und Instagram und sollte möglichst auch gleich mobil einkaufen können? Auch um Besucher in einen Online Shop zu locken, muss der Marketing-Mix genau auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Wichtig dabei ist, dass der Shop bereits Suchmaschinen-optimiert aufgebaut ist und das Optimieren der Produkte mit Bildern und Texten so einfach wie möglich ist.

Ein Vorteil im Online Shop ist, dass Sie verfolgen können, wann ein potentieller Kunde den Kaufprozess abbricht. Richten Sie Tracking- und Analytics-Tools ein, um zu sehen, ob sich Kunden in Ihrem Shop so verhalten, wie Sie das gedacht haben. Und falls er oder sie es sich doch einmal anders überlegt, haben Sie mit Retargeting die Möglichkeit, ihn vielleicht doch noch zurückzugewinnen. Oder ihn daran zu erinnern, dass er noch Produkte im Warenkorb hat. Zudem haben Sie 1:1 eine Rückmeldung, ob eher ein Kunde kauft, der von Facebook zu Ihnen kommt oder doch der, der auf Google nach Ihnen gesucht hat.

Schnell bestellt – und geliefert

Das Produkt wäre erst mal verkauft. Doch ist es noch nicht bei der Kundin oder dem Kunden. Liefern Sie selbst oder brauchen Sie einen Partner? Sind Ihre Margen gross genug, um die Kosten für den Versand zu übernehmen? Denn das wird von Online Shops sehr oft erwartet. Mit welchem Partner kommen die Produkte nun am besten zu den Kunden? Nach wie vor Fragen über Fragen – und das Produkt wird am Bestimmungsort bereits sehnlichst erwartet. Soll also auch ein Express-Versand möglich sein? Vielleicht sogar mit einem trendigen Velo-Kurier, der es am schnellsten durch den Verkehr schafft? Zusätzliche Fragen ergeben sich, wenn Artikel grenzüberschreitend geliefert werden sollen.

Der Kunde ist König – und online schnell weg

In Online Shops dreht sich alles darum, Produkte so schnell und einfach wie möglich an die Frau oder den Mann zu bringen. Einfachheit und Komfort bzw. die Usability stehen an erster Stelle. Nicht nur im stationären Handel steht der Kunde im Mittelpunkt, gerade im Online Shop erwartet er, dass alles einfach von der Hand geht und funktioniert. Dabei sind Klicks die Währung. Für einmal gilt es aber nicht darum, so viele wie möglich zu erzielen, sondern den Verkaufsprozess mit wenigen Klicks abschliessen zu können. Denn online ist der Kunde noch schneller weg, als wenn er vor Ihrem Laden steht. Und mit wenigen Klicks steht er schon im virtuellen Geschäft Ihrer Konkurrenz.

Swiss21.org – alles integriert, auch der Online Shop

Mit der Applikation 21.Commerce, die Teil von Swiss21 ist, erhalten Sie eine bewährte und bestens integrierte Software aus der Cloud, dank der Sie sich die technischen Fragen in diesem Blog-Beitrag nicht stellen müssen. 21.Commerce ist stets mit Ihrer Buchhaltung und Ihrem Kundenstamm synchronisiert – und auch um die Artikelverwaltung müssen Sie sich keine Sorgen machen.

Hier erfahren Sie mehr über die Funktionen und Möglichkeiten.

Weiterführende Links

Schweizer Fernsehen: Schweizer bestellen immer mehr Waren in Asien

Großer Shopsystem Vergleich – Die 38 besten Lösungen im Überblick

Checkliste Online Shop – Internezzo

Magazin t3n: Mit Plan zum Shop

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